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spheric lounge session 101 – 18.02.2010 – mp3s: personal orbit – finally they crossed the ice – far from home – dreams in an airplane - team: florian anwander, okaliin, jens groh – location: okaliin studio
TUDELDUMROT!!!
pt huiii, put huuiii – meeaa muffk – kasne toll mwe.
brrr dm ss, guiewub blll – ost k – toiehamm fü süffththth – twrrr, gölmn fün fünn – BO!
Rooo Raa – straaaaavemünnnn! Fisimi Gong! Ooooa Pfri pfriii “hhhhooooaa”!
blwblw bck fiiiesemauuuuuus mmmmmmaaauuuuuss. Aaaaaaaahhhhhhhhh!
Niiiieeewasss sehmmmmmmmemellll ooooooeeeeiiii HHH! Hllllma!
nschaaaachchchch, nglll – Blömpe! Blumn Stiiilllll.
Hoooii NGaaa! LeuuuuVersifie!!! oooommmbalisigonoiii.
Früüüü TAfrüüüüüh – mmmmmmmiesemetwurrrrr SS TACKUNGGG!!!
Fischleichch DIII Zettlpuppeeee? untergegööhhnn L lieee snaliiii?
naaa?SICK tunnnummm rot – Bello? psychchooosnnn – köriii? Gnanumrrr!
Gamoli sssi k paa [ 15:31 Uhr ] schlabbagewicht uuuummus tu haaa?
mlauschnt toowemmbaaa!!! misa chchzehn TÖLLETÖLLE! tiiief-innn-diiie Hohoberr.
WEISS hadduu? Mööremürre Mööööressss “conecting people” drauf!!! unterden?
10 Minuten!!! innn Weiss!

http://www.felixschmidt.org/mp3/felix_schmidt_wollen_und_muessen.mp3
wollen und müssen
ja, ich will!
ich wollte schon immer.
doch ab heute da muss ich,
und schon will ich nicht mehr.
ich sehe die wand,
die näher kommt, und näher…
und ich rühr‘ mich nicht…
atme ganz still.
stelle mir meinen aufschlag vor.
und wird der druck nur gross genug,
dann schaltet in mir etwas um.
wo vorher noch regungslos beklemmung war,
fließt jetzt die welt.
und ich schlage nicht auf.
nur der der fließt bin nicht ich,
denn ich werde geflossen.
eine weile lang lass ich’s geschehen,
halte distanz zu mir und der welt.
dann reichst du mir die hand
und ich wach wieder auf… greife zu…erleichterung.
da wird mir gewahr das ich verschwunden war.
und erst durch dich bin ich wieder da.
ich halte dich fest, umklammere dich.
bin ganz hier, im absolut jetzt.
und ich weiss nicht wie lang es gedauert hat,
doch ich sehe schon wieder diese wand.
die näher kommt, und näher…
und ich rühr‘ mich nicht…
atme ganz still…
und spüre genau, was ich jetzt nicht will.
encounter gruppen von carl rogers. dieses buch hat bei mir ganz schön eingeschlagen. mich fasziniert die person “carl rogers” in seiner ungewöhnlichen wesensart. er begegnet den menschen mit einer unfassbaren wertschätzung und sieht noch im vermeindlich schwächsten gegenüber gewaltige kräfte schlummern. statt in der begegnung direktiv einzugreifen, zieht er es vor, indirekt über ein vertrauensvolles klima der wertschätzung den menschen, denen er begegnet zu mehr selbstbestimmung, autonomie und kraftvoller selbstentfaltung zu verhelfen. und mit der “encounter gruppe” hat er ein methodenset in die welt gesetzt, dass meiner ansicht nach das potential hat, den mangel an menschlichkeit in unserer neoliberlaistischen leistungsgesellschaft auf dauer auszugleichen. mir hat es viel gebracht carl rogers auf youtube in aktion zu sehen und mir seine audiomitschnitte anzuhören… der sinnliche eindruck läßt tief blicken, finde ich und ergänzt seine schriften um eine wichtige komponente. nur aus den texten würde ich vermutlich kaum einen solchen emtionalen bezug entwicklen können.
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weitere audiobooks:
Carl Rogers – Die Kraft des Guten
Arno Gruen – Der Verrat am Selbst
Erich Fromm – Die Furcht vor der Freiheit
Niklas Luhman – Vertrauen

spüren
http://www.enzocage.de/bloghouse/enzo_cage_spueren.mp3
und wenn ich nicht weiss was ich brauche?
wenn ich es einfach nicht weiss – was dann?
ich weiss was ich will – natürlich.
würde ich das nicht wissen und täglich beweisen,
wäre ich vor ihnen nichts mehr wert.
doch was ich brauche geht nur mich an
und ich bin so müde mich zu beweisen.
so wende ich den blick vom spiegel ab,
weiss ich doch alles – kenn mich doch.
auch kann ich sagen es geht mir gut,
das soll ich und das muss ich auch.
doch geht es mir dabei nicht gut,
nicht gut genug.
und ich könnts nichts sagen woher ich das weiss,
ich spüre es einfach – im kern von mir.
es gab zeiten, da ging es mir so gut -
ich kannte es nicht anders.
und du sagst ich soll spüren statt wissen
und den staub von meinem spiegel wischen.
um dich herum ist alles leicht.
doch meine welt ist aus metall,
spröde und hart, kalt und schwer.
wie soll ich da etwas spüren, und wo?
und so bleib ich bei meinem wissen
und beweise mich vor jedem nur nicht vor mir.
und warte bis die schwere weicht.
und warte und warte und warte…
und hier gehts zur fullscreen diashow…
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